LernpfadPersonal SkillsPersonal Skills I
I.4

Personal Skills I

Office-Knigge

Unternehmenswerte im Alltag sichtbar machen und situationsgerecht auftreten.

So arbeitest du

  1. 1.Theorie lesen
  2. 2.Beispiel verstehen
  3. 3.Aufgaben lösen und prüfen

Lernzielkontrolle

Was kann ich bereits?

0 von 3 sicher

1.Unternehmenswerte in konkrete und beobachtbare Verhaltensweisen übersetzen.

2.Die Wirkung des ersten Eindrucks und des eigenen verbalen sowie nonverbalen Auftretens beurteilen.

3.Business Formal, Business Professional, Business Casual und Casual situationsgerecht unterscheiden.

Die Einschätzung wird automatisch auf diesem Gerät gespeichert. Prüfe sie nach den Übungen erneut.

Lernteil

Theorie und Beispiele

1

Werte und Verhaltensweisen

Unternehmen beschreiben in Leitbild und Werten, wie sie handeln möchten. Begriffe wie Zuverlässigkeit, Kundenorientierung oder Nachhaltigkeit werden erst glaubwürdig, wenn Mitarbeitende sie im Alltag sichtbar umsetzen.

Professionelles Verhalten richtet sich nach Situation, Anspruchsgruppe und betrieblichen Regeln. Es bleibt respektvoll, verbindlich und nachvollziehbar.

Bei der Analyse eines Leitbilds wird deshalb gefragt: Welche konkrete Handlung kann eine Kundin, ein Lieferant oder ein Teammitglied beobachten? «Wir sind kundenorientiert» wird beispielsweise durch aktives Zuhören, verständliche Auskünfte und verlässliche Rückmeldetermine erlebbar.

Praxisbeispiel

Der Wert Zuverlässigkeit wird sichtbar, wenn Zusagen eingehalten und Verzögerungen frühzeitig gemeldet werden.

2

Erster Eindruck

Der erste Eindruck entsteht schnell aus Begrüssung, Blickkontakt, Haltung, Stimme, Kleidung und Aufmerksamkeit. Er beeinflusst, ob ein Gespräch als professionell und vertrauenswürdig erlebt wird.

Ein guter erster Eindruck ist keine Show. Er entsteht durch Vorbereitung, echtes Interesse und ein Verhalten, das zur Situation passt.

Pünktlichkeit, Namenskenntnis, ein aufgeräumter Empfang und das Erklären des nächsten Schritts reduzieren Unsicherheit. Kulturelle und persönliche Unterschiede werden respektiert; Blickkontakt oder körperliche Distanz werden nicht für alle Menschen gleich bewertet.

Praxisbeispiel

Am Empfang steht Amir auf, begrüsst die Besucherin mit Namen, stellt sich vor und erklärt den nächsten Schritt.

3

Auftreten

Professionelles Auftreten verbindet verbale und nonverbale Kommunikation. Wortwahl, Ton, Körpersprache, Distanz und Zuverlässigkeit müssen zur Rolle und zum Gegenüber passen.

Auch bei Unsicherheit hilft ein klarer Ablauf: zuhören, nachfragen, Verständnis bestätigen, Lösung oder nächsten Schritt nennen und Abmachungen einhalten.

Mitarbeitende repräsentieren das Unternehmen auch am Telefon, in Videokonferenzen, per E-Mail und ausserhalb des Büros. Diskretion, respektvolle Sprache und der sorgfältige Umgang mit Informationen gehören deshalb ebenfalls zum Office-Knigge.

Praxisbeispiel

Bei einer Reklamation lässt Elena den Kunden ausreden, fasst das Problem zusammen und nennt einen realistischen Rückmeldetermin.

4

Situationsgerechte Kleidung

Geschäftskleidung wird nach Branche, Firmenrichtlinien, Kundschaft, Anlass und Tätigkeit gewählt. Das Skript unterscheidet Business Formal, Business Professional, Business Casual und Casual.

Business Formal ist der strengste Stil, beispielsweise mit dunklem Anzug oder elegantem Kostüm. Business Professional bleibt klassisch, erlaubt aber etwas hellere Farben und weniger strenge Kombinationen. Business Casual verbindet gepflegte Büro- und Freizeitkleidung. Casual ist locker, bleibt im beruflichen Umfeld jedoch sauber und angemessen.

Entscheidend sind Sauberkeit, Sicherheit, Angemessenheit und ein stimmiges Gesamtbild. Der formellste Stil ist nicht automatisch der passendste. In Werkstatt, Produktion oder Landwirtschaft haben Schutzvorschriften Vorrang vor Eleganz.

Praxisbeispiel

Für einen Besuch auf einem Landwirtschaftsbetrieb sind gepflegte, praktische Kleidung und geeignete Schuhe passender als ein sehr formeller Anzug.

Vier Kleidungsstile im Berufsalltag: Business Formal, Business Professional, Business Casual und Casual
Von sehr formell bis locker: Welcher Stil passt, hängt von Branche, Anlass, Tätigkeit und Firmenrichtlinien ab.
5

Kundinnen und Kunden professionell empfangen

Ein professioneller Empfang beginnt vor dem Eintreffen: Termin, Name, Funktion, zuständige Person, Raum und besondere Bedürfnisse werden geklärt. Der Empfangsbereich ist ordentlich und vertrauliche Unterlagen sind nicht sichtbar.

Beim Eintreffen wird die Person zeitnah begrüsst, angemessen angesprochen und über den nächsten Schritt informiert. Wer empfängt, stellt sich mit Namen und Funktion vor, hört aufmerksam zu und begleitet oder meldet die Person zuverlässig an.

Respekt zeigt sich nicht in einer starren Formel. Anrede, Blickkontakt, körperliche Distanz und Unterstützung werden der Person, der Unternehmenskultur und der Situation angepasst. Wartezeiten oder Verzögerungen werden offen erklärt.

Praxisbeispiel

Mara begrüsst Herrn Özdemir mit Namen, stellt sich vor, bietet ihm einen Sitzplatz an und informiert ihn, dass seine Gesprächspartnerin in fünf Minuten kommt.

6

Telefongespräche situationsgerecht führen

Vor einem ausgehenden Telefonat werden Ziel, Ansprechperson, Unterlagen und mögliche Fragen vorbereitet. Ein geschäftliches Gespräch beginnt mit Firmenname, eigenem Namen und einer verständlichen Begrüssung.

Im Hauptteil wird das Anliegen geklärt: aktiv zuhören, gezielt nachfragen, wichtige Angaben wiederholen und keine ungesicherten Versprechen machen. Beim Weiterverbinden wird erklärt, mit wem und weshalb verbunden wird; ist niemand erreichbar, werden Rückrufdaten vollständig notiert.

Am Schluss werden Ergebnis, Zuständigkeit und Termin zusammengefasst. Eine Telefonnotiz enthält Datum, Zeit, Name, Kontaktdaten, Anliegen, vereinbarte Handlung und verantwortliche Person.

Praxisbeispiel

Vor dem Auflegen bestätigt Leo: «Ich sende Ihnen die korrigierte Auftragsbestätigung heute bis 16 Uhr per E-Mail.»

7

Telefon, E-Mail oder Brief passend wählen

Der Kommunikationskanal richtet sich nach Dringlichkeit, Komplexität, Verbindlichkeit, Vertraulichkeit und den Erwartungen der empfangenden Person. Das Telefon eignet sich für dringende Klärungen und Dialog; die E-Mail für rasche, dokumentierbare Informationen; der Brief für besonders formelle oder rechtlich bedeutsame Mitteilungen.

Auch bei kurzen Nachrichten bleiben Betreff, Anrede, Kernbotschaft, erwarteter nächster Schritt, Termin und Gruss klar. Anhänge werden genannt und vor dem Senden geprüft. Vertrauliche Informationen gehen nur an berechtigte Empfängerinnen und Empfänger.

Bei komplexen Fällen werden Kanäle kombiniert: zuerst telefonisch klären, danach Entscheide schriftlich bestätigen. Die Schreibnormen werden in Communication Skills vertieft; hier steht die situationsgerechte Auswahl im Mittelpunkt.

Praxisbeispiel

Eine kurzfristige Terminverschiebung wird telefonisch abgestimmt und anschliessend per E-Mail mit neuem Datum bestätigt.

8

Reklamationen lösungsorientiert bearbeiten

Bei einer Reklamation wird zuerst ruhig zugehört. Die empfangende Person zeigt Verständnis für die Situation, ohne vorschnell Schuld oder eine Leistung zu versprechen, für die sie nicht zuständig ist.

Danach werden Fakten und Erwartung geklärt: Was wurde vereinbart, was ist geschehen, welche Belege gibt es und welche Lösung erwartet die Kundschaft? Das Anliegen wird zusammengefasst und das weitere Vorgehen mit Zuständigkeit und Termin vereinbart.

Reklamation, Abklärungen, Zusagen und Ergebnis werden dokumentiert. Falls keine sofortige Lösung möglich ist, erhält die Kundschaft einen realistischen Rückmeldetermin und dieser wird eingehalten.

Praxisbeispiel

Sofia fasst den Lieferfehler zusammen, prüft die Bestellung und verspricht keine Gutschrift, sondern eine verbindliche Rückmeldung durch die zuständige Person bis 14 Uhr.

9

Social Media am Arbeitsplatz verantwortungsvoll nutzen

Für soziale Netzwerke gelten Unternehmensregeln, Datenschutz, Vertraulichkeit und Urheberrecht. Interne Dokumente, Kundendaten, Zugangsausweise oder Bilder von Personen werden nicht ohne Berechtigung veröffentlicht.

Berufliche und private Rollen sollen erkennbar bleiben. Auch private Beiträge können dem Unternehmen zugeordnet werden. Respektlose Aussagen, öffentliche Konfliktaustragung und spontane Antworten im Ärger schaden Vertrauen und beruflicher Glaubwürdigkeit.

Auf Kritik wird sachlich reagiert: prüfen, intern zuständige Stelle einbeziehen, keine vertraulichen Einzelheiten offenlegen und das Gespräch bei Bedarf in einen geschützten Kanal verlagern. Arbeitszeit und betriebliche Geräte werden gemäss internen Regeln genutzt.

Praxisbeispiel

Auf einen kritischen Kommentar antwortet Alina knapp und freundlich und bittet um die Auftragsnummer in einer privaten Nachricht, statt den Fall öffentlich zu diskutieren.

10

Körpersprache wahrnehmen und Wirkung prüfen

Zur nonverbalen Kommunikation gehören Haltung, Gestik, Mimik, Blickverhalten, Distanz und Stimme. Sie beeinflusst, ob eine Botschaft aufmerksam, sicher, abweisend oder widersprüchlich wirkt.

Ein einzelnes Signal erlaubt keine sichere Aussage über Gedanken oder Gefühle. Beobachtung und Deutung werden getrennt: «Die Person schaut auf die Uhr» ist beobachtbar; «sie ist gelangweilt» ist nur eine mögliche Interpretation.

Professionelles Handeln bedeutet, die eigene Wirkung zu prüfen und bei Unsicherheit respektvoll nachzufragen. Kulturelle, persönliche und gesundheitliche Unterschiede werden berücksichtigt.

Praxisbeispiel

Statt Schweigen als Ablehnung zu bewerten, fragt Tim: «Benötigen Sie noch Informationen, bevor wir entscheiden?»

Anwendung

Übungsaufgaben

Formuliere deine Lösung in eigenen Worten und wähle danach «Antwort prüfen». Du erhältst sofort eine Beurteilung mit Erklärung, fehlenden Punkten und Prüfkriterien.

1

Praxisauftrag nach Skript

Transfer

Aufgabe 9: Unternehmenswerte im Alltag

Ausgangslage und Auftrag

Nehmen Sie das Leitbild Ihres Arbeitgebers als Grundlage. Welche Werte sind darin enthalten und wie werden diese Werte im Arbeitsalltag gelebt? Falls Ihr Arbeitgeber kein Leitbild veröffentlicht hat, wählen Sie das Leitbild eines grösseren Unternehmens und beurteilen Sie zusätzlich, wie Sie diese Werte als Kundin oder Kunde erleben.

Deine Arbeitsergebnisse

Zu jedem Arbeitsschritt gehört ein eigenes Ergebnisfeld. So kannst du die Aufgabe der Reihe nach vollständig bearbeiten.

Nennen Sie das Unternehmen und die Quelle beziehungsweise den Fundort des Leitbilds.

Nennen und erläutern Sie die wichtigsten Werte.

Beschreiben Sie beobachtbare Handlungen und konkrete Beispiele.

Bearbeiten Sie dieses Feld, wenn Sie ein anderes grösseres Unternehmen gewählt haben.

2

Praxisauftrag nach Skript

Anwendung

Praxisfrage: Kleidung beim Kundenbesuch

Ausgangslage und Auftrag

Ein Versicherungsberater besucht einen Landwirtschaftsbetrieb auf dem Land. Er erscheint in einem eleganten dreiteiligen Anzug. Schafft dieser Kleidungsstil die notwendige Nähe zum Kunden und passt er zur Situation? Begründen Sie Ihre Einschätzung.

Deine Arbeitsergebnisse

Zu jedem Arbeitsschritt gehört ein eigenes Ergebnisfeld. So kannst du die Aufgabe der Reihe nach vollständig bearbeiten.

Beziehen Sie Branche, Kundschaft, Anlass, Tätigkeit und Sicherheit ein.

Beschreiben Sie einen geeigneteren Kleidungsstil und begründen Sie ihn.

3

Praxisauftrag nach Skript

Anwendung

Aufgabe 10: Einen professionellen Eindruck beurteilen

Ausgangslage und Auftrag

Betrachten Sie die dargestellten Kleidungsstile. Wählen Sie die Person beziehungsweise den Stil, dem Sie die Verwaltung Ihrer Finanzen am ehesten anvertrauen würden. Begründen Sie Ihre Wahl in zwei vollständigen Sätzen.

Vier Kleidungsstile von Business Formal bis Casual
Beurteilen Sie nicht nur die Kleidung, sondern deren Wirkung im konkreten beruflichen Kontext.

Deine Arbeitsergebnisse

Zu jedem Arbeitsschritt gehört ein eigenes Ergebnisfeld. So kannst du die Aufgabe der Reihe nach vollständig bearbeiten.

Erklären Sie, welche Signale Vertrauen schaffen und weshalb der Stil zur Aufgabe passt.

4

Kurze Lernkontrolle

Unternehmenswert beobachten

Ausgangslage und Auftrag

Im Leitbild steht der Wert «Zuverlässigkeit». Welche Verhaltensweisen machen diesen Wert für Kundinnen und Kunden tatsächlich sichtbar?

Markiere alle richtigen Aussagen

Nutze Stichpunkte oder kurze, vollständige Sätze. Bearbeite alle verlangten Teilresultate.

5

Kurze Lernkontrolle

Auftritt beurteilen

Ausgangslage und Auftrag

Du hast am selben Tag ein Bewerbungsgespräch und einen Kundenbesuch in einer Werkstatt. Welche Entscheidungen sind situationsgerecht?

Markiere alle richtigen Aussagen

Nutze Stichpunkte oder kurze, vollständige Sätze. Bearbeite alle verlangten Teilresultate.

6

Kurze Lernkontrolle

Anwendung

Kleidungsstil situationsgerecht wählen

Ausgangslage und Auftrag

Welche Zuordnungen berücksichtigen Anlass, Branche und Sicherheit?

Markiere alle richtigen Aussagen

Nutze Stichpunkte oder kurze, vollständige Sätze. Bearbeite alle verlangten Teilresultate.

7

Praxisauftrag nach Skript

Anwendung

Einen Kundenempfang vorbereiten und durchführen

Ausgangslage und Auftrag

Herr Özdemir kommt um 10 Uhr zu einem Erstgespräch. Die zuständige Beraterin verspätet sich um zehn Minuten. Planen Sie den Empfang vom Eintreffen bis zur Übergabe.

Deine Arbeitsergebnisse

Zu jedem Arbeitsschritt gehört ein eigenes Ergebnisfeld. So kannst du die Aufgabe der Reihe nach vollständig bearbeiten.

Termin, Informationen, Raum und Datenschutz

8

Praxisauftrag nach Skript

Anwendung

Ein Telefongespräch vollständig bearbeiten

Ausgangslage und Auftrag

Eine Kundin meldet, dass ihre Lieferung nicht angekommen ist. Formulieren Sie einen professionellen Gesprächsablauf und erstellen Sie die Telefonnotiz.

Deine Arbeitsergebnisse

Zu jedem Arbeitsschritt gehört ein eigenes Ergebnisfeld. So kannst du die Aufgabe der Reihe nach vollständig bearbeiten.

Mindestens vier Fragen

Datum, Zeit, Name, Kontakt, Anliegen, Abmachung, Zuständigkeit und Termin

9

Praxisauftrag nach Skript

Grundlage

Den passenden Kommunikationskanal bestimmen

Ausgangslage und Auftrag

Wählen Sie für jede Situation den geeigneten Hauptkanal und begründen Sie: dringende Terminverschiebung; formelle Vertragskündigung; einfache Terminbestätigung; komplexe Unklarheit in einer Offerte; vertrauliche Personaldaten.

Deine Arbeitsergebnisse

Zu jedem Arbeitsschritt gehört ein eigenes Ergebnisfeld. So kannst du die Aufgabe der Reihe nach vollständig bearbeiten.

Beziehen Sie Dringlichkeit, Dialog, Nachweisbarkeit, Form und Vertraulichkeit ein.

10

Praxisauftrag nach Skript

Transfer

Eine Reklamation vom Eingang bis zur Lösung führen

Ausgangslage und Auftrag

Ein Kunde ist verärgert, weil 20 statt 30 bestellte Ordner geliefert wurden. Entwickeln Sie eine lösungsorientierte Reaktion.

Dein Vorgehen

  1. 1Anliegen aufnehmen und Verständnis zeigen.
  2. 2Fakten und Erwartung klären.
  3. 3Zuständigkeit und mögliche Lösungen prüfen.
  4. 4Rückmeldung, Termin und Dokumentation festlegen.

Deine Arbeitsergebnisse

Zu jedem Arbeitsschritt gehört ein eigenes Ergebnisfeld. So kannst du die Aufgabe der Reihe nach vollständig bearbeiten.

Formulieren Sie mindestens sechs konkrete Sätze.

11

Kurze Lernkontrolle

Grundlage

Social-Media-Beiträge beruflich beurteilen

Ausgangslage und Auftrag

Welche Handlungen sind im Arbeitsalltag verantwortungsvoll?

Markiere alle richtigen Aussagen

Nutze Stichpunkte oder kurze, vollständige Sätze. Bearbeite alle verlangten Teilresultate.

12

Praxisauftrag nach Skript

Anwendung

Körpersprache beobachten, ohne vorschnell zu urteilen

Ausgangslage und Auftrag

Während eines Gesprächs verschränkt eine Kundin die Arme, schaut zweimal zur Tür und antwortet knapp. Trennen Sie Beobachtung und mögliche Deutung und planen Sie eine respektvolle Nachfrage.

Deine Arbeitsergebnisse

Zu jedem Arbeitsschritt gehört ein eigenes Ergebnisfeld. So kannst du die Aufgabe der Reihe nach vollständig bearbeiten.

13

Kurze Lernkontrolle

Grundlage

Einen professionellen Empfang erkennen

Ausgangslage und Auftrag

Welche Handlungen gehören zu einem professionellen Kundenempfang?

Markiere alle richtigen Aussagen

Nutze Stichpunkte oder kurze, vollständige Sätze. Bearbeite alle verlangten Teilresultate.

14

Kurze Lernkontrolle

Grundlage

Ein geschäftliches Telefonat strukturieren

Ausgangslage und Auftrag

Welche Bestandteile sichern ein professionelles Telefongespräch?

Markiere alle richtigen Aussagen

Nutze Stichpunkte oder kurze, vollständige Sätze. Bearbeite alle verlangten Teilresultate.

15

Praxisauftrag nach Skript

Transfer

Eine heikle Reklamation im Rollenspiel bearbeiten

Ausgangslage und Auftrag

Führen Sie zu zweit ein fünfminütiges Rollenspiel: Eine Kundin verlangt wegen einer verspäteten Lieferung sofort Schadenersatz; die zuständige Fachperson ist nicht erreichbar. Tauschen Sie danach die Rollen.

Arbeitsgrundlage

Diese Angaben sind verbindlich. Du musst keine fehlenden Zeiten schätzen.

  1. 1Rolle Kundschaft: Sachverhalt, Ärger und Erwartung glaubwürdig schildern.
  2. 2Rolle Mitarbeitende: zuhören, klären, Grenzen der Zuständigkeit erklären und nächsten Schritt vereinbaren.
  3. 3Beobachtung: Gespräch anhand der Kriterien auswerten.

Deine Arbeitsergebnisse

Zu jedem Arbeitsschritt gehört ein eigenes Ergebnisfeld. So kannst du die Aufgabe der Reihe nach vollständig bearbeiten.

Deine Eingaben werden automatisch auf diesem Gerät gespeichert.

Unterrichtsmaterial

Arbeitsblatt und Lehrpersonenlösung

Beide Fassungen können gedruckt oder als PDF gesichert werden.